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R.A.W.-Momente

DAS R.A.W.-GELÄNDE: KUNST-, KULTUR- UND PARTY

Auf dem 52.000 Quadratmeter großen Teil des R.A.W.-Geländes bündelt sich das, was Einheimische ebenso wie Besucher lieben: Zwischen Mauern voller Graffiti steigen rauschhafte Partys unter freiem Himmel. Erstklassige Bands, die auch im Cassiopaia spielen, bringen die Stimmung auf Hochtouren, während im Haubentaucher nebenan, Szenegänger am Pool in der Sonne liegen oder im 20 Meter langen Becken ihre Runden schwimmen. Skater nutzen bei schlechtem Wetter die Nike Shelter Berlin, Freeclimber  jeden Alters zeigen ihr Können und im Freiluftkino wird ein abwechslungsreiches Programm gezeigt. Aber auch Theaterdarbietungen, Konzerte und Tanz-Performances spiegeln die Vielfalt der internationalen und Berliner kreativen Szene. Wer den Charme Berlins erleben will, kommt auf dem traditionsreichen R.A.W.-Gelände voll auf seine Kosten.

Rauschhafte Partys - Astra Kulturhaus
Szenegänger am Pool - Haubentaucher
Skaten - Nike Shelter
Klettern - Der Kegel
Freiluftkino - Freiluftkino Insel im Cassiopeia
Cassiopaia
Urban Spree

Umgebung

DER FRIEDRICHSHAINER SÜDKIEZ

Seit Jahren ist Friedrichshain ein beliebtes Zentrum der Berliner Kiezkultur. Rund um die Oberbaum- und Warschauer Brücke und in unmittelbarer Nähe zur Mercedes-Benz-Arena sowie zur East-Side-Gallery erstreckt sich ein Viertel, das Einheimische wie Touristen gleichermaßen anzieht. Die charmanten Seitenstraßen und Märkte mit der international bekannten Ausgeh- und Flaniermeile Simon-Dach-Straße ziehen Besucher an. Auch Niederlassungen großer Firmen wie Universal Music und Zalando, zahlreiche Start-up-Unternehmen ebenso wie der legendäre Technoclub Berghain haben Friedrichshain als Standort gewählt. Ob die Ostalgie-Atmosphäre des kleinen Programmkinos, das schicke Ambiente eines Club-Restaurants direkt an der Spree oder der urbane Charme der vielen kleinen und individuellen Läden – der Friedrichshainer Süden gehört zu den lebendigsten Kiezen der Hauptstadt. Vom gemütlichen Café mit Sonntagsbrunch sind es nur ein paar Schritte bis zum quirligen Flohmarkt oder zum typischen Berliner Spätkauf. Bayrisches Bier, hochwertiges Sushi, französische Delikatessen, vegane Imbisse oder originelle Currywurstvariationen: Hier gibt es einfach – alles. Aus diesem lebendigen und vielschichtigen Viertel ist das Areal des ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerks, kurz: R.A.W., mit seiner in Jahren gewachsenen Kultur- und Partyszene nicht wegzudenken.
Begrüßung

Liebe FreundInnen, BesucherInnen, MieterInnen, AnwohnerInnen und UnterstützerInnen des R.A.W.-Geländes,

Flächen in der Innenstadt werden entwickelt, neue Quartiere entstehen – steter Wandel charakterisiert die Stadt. Berlin-Friedrichshain ist auch Teil des umfassenden Transformationsprozesses, in dem sich die Metropole Berlin seit mehreren Jahrzehnten befindet. Der Stadtteil Friedrichshain-Kreuzberg hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt und beheimatet nicht nur eine Vielzahl neuer BewohnerInnen, sondern hat auch ein großes Angebot an unterschiedlichsten Nutzungen entwickelt. Dazu zählen unter anderem die Einrichtungen auf der ehemaligen Industriebrache des R.A.W., des früheren Reichsbahnausbesserungswerkes.

Als wir im April 2015 große Teile des R.A.W.-Geländes kauften, taten wir das ganz bewusst, denn für uns spielt die Historie dieses Ortes eine wichtige Rolle. Wir erwarben das R.A.W.-Gelände, weil es im Herzen der Stadt ausreichend Platz für vielfältige Nutzungen in den Bereichen Kunst, Kultur, Musik, Party und Freizeit bietet. Zur DNA des Geländes gehört jedoch auch, dass es jahrzehntelang Arbeitsplätze bot, Ausbildungsstätte war und damit ein wichtiger Anlaufpunkt für die Menschen nicht nur im Bezirk. Diese vielschichtige DNA möchten wir so gut es geht erhalten, fördern, wiederherstellen und weiter ausbauen.

Entwicklung heißt für uns: Vorhandene Angebote sinnvoll zu ergänzen, Probleme zu beheben, bestehende Bausubstanz zu sichern, Brachflächen zu nutzen und bauliche Lücken wieder zu schließen, um so das R.A.W.-Gelände zu bewahren und zugleich weiter fortzuschreiben. Damit das gelingt, ist es wichtig, das Planungsverfahren  durchzuführen und vor allem diejenigen einzubinden, denen die Zukunft des R.A.W.-Geländes besonders am Herzen liegt, den: AnwohnerInnen, interessierten BerlinerInnen, VertreterInnen des Bezirks ebenso wie Kultursachverständigen, lokalen Interessenverbänden und natürlich unseren lang- und auch kurzfristigen MieterInnen auf dem Gelände. Ihre Firma Kurth Kontakt:info@raw-gelaende.de
Entwicklung

Entwicklung

Hier möchten wir Sie in Zukunft kontinuierlich über alle Phasen der Entwicklung des RAW-Geländes informieren.  

Haus 3 – Eröffnung ist für den Sommer 2018 geplant

Beginn einer kulturellen Fläche für kleinere Musik- und Kulturdarbietungen und andere potentiellen Tagesnutzungen


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Radsatzdreherei - Eröffnung ist für den November 2018 geplant

Renovierung Haus 20 hat begonnen:
Kontakt

Kontakt

Wenn Sie  Fragen haben zur Vermietung, Entwicklung und Sanierung des R.A.W.-Geländes, dann wenden Sie sich gerne an:

Kontakt: info@raw-gelaende.de

Adresse: Revaler Str. 99, 10245 Berlin
Historie

DAS R.A.W.-GELÄNDE – EIN AREAL MIT BEWEGTER BIOGRAFIE

Die Geschichte des ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerks, inzwischen: R.A.W.-Gelände, im heutigen Berliner Stadtteil Friedrichshain ist eng verbunden mit dem wirtschaftlichen Aufstieg Berlins in der sogenannten Gründerzeit. Bis heute steht seine Entwicklung exemplarisch für eine Großstadt im Wandel der Zeit.

BERLIN UNTER DAMPF: GRÜNDUNG UND DEUTSCHES KAISERREICH

1867 wird auf dem heutigen R.A.W.-Gelände die „Königlich Preußische Eisenbahnwerkstatt Berlin II“ errichtet. Sie ist Teil des frühen Wirtschaftsbooms, in dessen Verlauf Berlin bis Anfang des 20. Jahrhunderts zur viertgrößten Stadt der Welt aufsteigt. Nur wenige hundert Meter nordwestlich des Werkstattgeländes wird am 1. Oktober desselben Jahres der alte Ostbahnhof (inoffiziell: Küstriner Bahnhof) feierlich in Betrieb genommen. Er verbindet die preußische Hauptstadt mit Ostpreußen. Bereits 1882 wird das Werk erweitert, um auch die Berliner Stadtbahn mit Wartungs- und Pflegearbeiten versorgen zu können. Bis zum Ende des 1. Weltkriegs steigt die Zahl der Mitarbeiter auf 1.200 Personen.

VON WEIMAR BIS ZUR WENDE 1989/90

Die Eisenbahnwerkstatt wird 1918, nach der Abschaffung der Monarchie, in Reichsbahnausbesserungswerk umbenannt. Die Periode der Weimarer Republik und ab 1933 des „Dritten Reichs“ endet für einen großen Teil des Werkes bei einem Luftangriff im Jahr 1944, der fast 80 Prozent des Areals zerstört. Nach dem Krieg werden die Anlagen wieder aufgebaut und 1967, zum hundertjährigen Bestehen, umbenannt in „Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) Franz Stenzer“. Damit erinnert die DDR an den kommunistischen Reichstagsabgeordneten und bayerischen Eisenbahner, der 1933 im KZ Dachau ermordet worden war.

ZWISCHEN DORNRÖSCHENSCHLAF UND „WILDEM OSTEN“: DAS R.A.W.-GELÄNDE HEUTE

Nach dem Fall der Mauer wird das Werk bis 1995 nach und nach stillgelegt bis auf zwei Hallen, in denen an die ursprüngliche Nutzung angeknüpft wird. Das Talgo-Werk Berlin beschäftigt nur noch rund 110 Mitarbeiter, die Züge und Loks instand halten, da mit der deutschen Einigung ein Überangebot an Reparatur- und Wartungskapazitäten entstanden ist. Bis 1999 passiert auf dem Gelände nicht viel, bis im Juli diesen Jahres Kunst- und Kulturschaffende unter dem Dach des eigens gegründeten Vereins RAW-Tempel e.V. beginnen, die Gebäude an der Revaler Straße für eine Zwischennutzung umzugestalten. Nach und nach etablieren sich weitere kulturelle und gastronomische Nutzungen auf dem Areal, ein für Brachen in der Berliner Nachwendezeit typischer Vorgang. 2007 veräußert die Vivico Real Estate das zu großen Teilen baufällige Areal an eine private Investorengruppe, die dieses jedoch nicht schützt, saniert oder weiter entwickelt. Teilweise investieren auch die NutzerInnen und MieterInnen in die marode Bausubstanz, um diese temporär gewerblich und gemeinnützig zu nutzen. Teile des Geländes werden notdürftig instandgesetzt und übergangsweise vermietet, um die erheblichen laufenden Kosten zu deckeln. In dieser Phase häufen über die Jahre hinweg Klagen von Anwohnern, Besuchern und Mietern des R.A.W.-Geländes über vermehrte Aktivitäten von Dieben, Dealern und anderen Kriminellen. Seit dem 01. April 2015 ist die Firma Kurth Eigentümerin der 52.000 Quadratmeter großen Fläche auf dem R.A.W.-Gelände.
Aktuelles

Dialogwerkstatt

Erste öffentliche Dialogwerkstatt zur Entwicklung des RAW Geländes: 
06.03.2018 - 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr im Astra Kulturhaus, Revaler Straße 99, 10245 Berlin. Einladung Dialogwerkstatt(PDF)

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08.03. – APRIL/ MAI 2018 ZELT IM FREIEN

Beginn Flic Flac Show "Freaks" - VERLINKUNG AUF DIE WEBSEITE FLIC FLAC


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RAW-Flohmarkt

Jeden Sonntag Öffnungszeiten: 9 bis 19 Uhr


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 Historische Weihnacht

Täglich kamen fast 1000 Besucher zur Historischen Weihnacht www.historische-weihnacht.de, die auch in diesem Jahr wieder geplant ist.

Ausblick

Ausblick, was wir wollen

  • Ein Areal für alle, ohne Barrieren und offen für alle: Tag und Nacht.
  • Raum für Arbeitsplätze, Freizeit, Kunst und Kultur und tägliche Bedarfe.
  • Verbindung zwischen dem Erforderlichen und dem Schönen.
  • Zusammenspiel von Gewerbe und Gemeinnützigem, von Alt und Neu, von Geschichte und Moderne.
  • Freier Raum mit sozialem und kulturellem Mehrwert.
  • Ein Ort, an dem Kunst auf Innovation und Innovation auf Kunst trifft.
  • An die Bedürfnisse der Zukunft denken und eine ökologische und nachhaltige Entwicklung beginnen, die sowohl sozial als auch baulich nachhaltig und barrierefrei ist.
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